Ich glotz TV

Erst gestern hielt mir ein „Kollege“ einen Vortrag darüber, dass das Dschungelcamp in diesem Jahr deshalb so langweilig sei, weil es sich „total wiederholt“. Ich hatte keine Lust ihm zu erklären, dass es sich hierbei um das Prinzip des Dschungelcamps handelt und erfreue mich ungestört an den wunderbaren Kapriolen des Bundespräsidents der Herzen, Walter Freiwald.

Heute bin ich über einen etwas älteren Text von mir gestoßen, den ich hier nicht veröffentlichen kann, weil ich dessen Rechte gegen Geld verkauft habe. Immerhin lässt er sich verlinken! Wer also kein Interesse am Dschungel hat, für den sind  vielleicht die hier vorgestellten Filmen und Serien was. Das Lesen lohnt sich ohnehin immer. Bitte hier klicken!

Silvester

Viele Jahre habe ich ja immer Sylvester geschrieben, wenn ich Silvester meinte. Wahrscheinlich wegen Sylvester, dem grauen Kater aus Bugs Bunny, aus den Cartoons, die ich ausschließlich bei Oma gucken durfte. Bei derselben Oma verbrachte ich auch die ersten sieben Silvesterabende.

Do They Know It’s Scheiße?

Eine kleine Weihnachtsgeschichte:

Die Ravensburger Bevölkerung hatte bereits kurz nach Öffnung des diesjährigen Weihnachtsmarkts bemängelt, dass es nur mehr Sauf- und Fressbuden auf dem Markt gäbe. Das kann nicht stimmen, denn ich verkaufe hier keinen Glühwein (leider).

Liebe Jungs von Tokio Hotel:

Ich hatte bei Tokio Hotel ja bislang immer ganz mütterliche Gefühle. Ich kann mich nämlich noch gut daran erinnern, wie der kleine Bill bei dieser Talent Show mit Kai Pflaume, deren Namen mir jetzt nicht mehr einfällt, nicht gewann. Er hat ganz bitterlich geweint und ich weiß es noch so genau, weil er damals nämlich erst 13 war und trotzdem schon ein Augenbrauenpiercing hatte. Das war natürlich ein Skandal, wegen Kinderverstümmelung und überhaupt. Aber die Aufregung währte nur kurz, denn der kleine Bill verschwand zunächst von der Bildfläche in einen Magdeburger Proberaum. (Wo er sich dann ja strenggenommen der Kinderarbeit gewidmet hat.)

ACAB

Ja Panik gut zu finden ist keine Frage von Geschmack, sowiso nicht wenn der Andreas Spechtl in schönstem Burgenländisch: Griaz Eich, Peoples sagt. Alles weitere zum Konzert schreibe ich hier

Und wer nix lesen mag, der macht halt nur das Video an. Nevermind.

Volleyball RULEZ

Wie war das noch gleich mit Volleyball. Umkleidekabinenmief für die Turnbeutelvergesser, Duschzwang für alle, die gleich noch zu Mathe müssen und die obligatorisch brennenden Unterarme nach dem Aufschlagtraining. Pustekuchen. Volleyball ist super. Genauso super wie Fußballgucken und Karneval. Und zwar nicht nur in der weichgezeichneten Mila Manga-Optik auf Super RTL.

Michael and Me

Solange ich denken kann gab es zwei Geburtstagskuchen, zwei Häufchen mit Geschenken, zwei Partys (oder eine Party auf der es dann immerhin zwei Schlangen gab in die sich Gratulanten einreihen konnten) und solange ich denken kann habe ich an meinem Geburtstag auch anderen gratuliert. Jenen, mit denen ich meinen Geburtstag teilte: meinem Vater, meinem Cousin und später – nach eingängiger Lektüre des BRAVO-Star-Kalenders – auch Michael Jackson. Allesamt geboren am 29. August.

Ich wünscht ich hätt ein goldenes Wiener Herz

Ich bin schon früh zu einer Hassliebe zu unserem Nachbarland konditioniert worden – einer Liebe die sich – der Name lässt es erahnen – durch eine besondere Emotionalität kennzeichnet. Mein Vater schenkte mir die Platten von E.A.V. Ich konnte alle Songs auswendig und Hits wie Afrika mit der Zeile: „Heute gemma Neger schaun, des wird a Trara“ trug ich stolz während Autofahrten mit meinen Großeltern vor. Die Ironie, die sich mir trotz junger Jahre bereits erschloss, kam bei Oma und Opa weniger gut an. Auch mein Lieblingslied sMuaterl, durfte ich nie ganz zu Ende singen:

FIFA Go Home!

Die FIFA kann mich mal. Sind korrupte Arschlöcher, Schweine, Idioten. Leider verkaufen sie was, das ich haben will. Unbedingt. Internationaler-Event-Fußball- für Kurzeitfäns (wie mich!). Ich finde WM gucken super. Vier Wochen Dauerfernsehen – vor dem Späti, wenn das dieses Jahr überhaupt geht wegen Ruhestörung. Meinem Lieblingsguck-Späti bei der EM vor zwei Jahren wurde ja während des Turniers die Lizenz entzogen. Beziehungsweise hatte er keine Lizenz, um Leute auf dem Bürgersteig zu belustigen. Das war ein großes Problem für die Ordnungsamtspatrouille und FIFA-konform war das sicher auch nicht. Wir sind dann zu einem anderen Späti ohne Lizenz.

Easy Listening

Apropos Schweine: Die Webseite Porktrack behauptet sie könne errechnen zu welchem Lied man gezeugt worden sei. Bei mir soll das „Still“ von den Commodores gewesen sein. Ich hab mir den Song mal angehört und kann sagen: Zu dieser miesen Schmonzette hätte sich bei meinen Eltern nicht mal ein Fünkchen Romantik entwickeln können. Seichtes Radiogedudel kam bei denen jedenfalls nicht in die Tüte. Wenn überhaupt, dann hat mein Vater wahrscheinlich ein Album aufgelegt.

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